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Externsteine - Magie, Regen und ein imposantes Hermannsdenkmal

Das lange Wochenende um den Reformationstag (und Halloween!) wollten wir endlich mal richtig nutzen. Die Externsteine standen schon ewig auf unserer Liste – dieser mystische Ort im Teutoburger Wald. Also Donnerstagnachmittag schnell Carlo beladen und los ging’s direkt zum Wohnmobilhafen Externsteine – super gelegen, nur ein paar Minuten von den Felsen entfernt.
Drei volle Tage pur vor uns, total begeistert waren wir schon beim Packen. :-)

Am frühen Freitagmorgen nach dem Frühstück machten wir uns mit Carlo auf zum Parkplatz an den Externsteinen. Wir wollten noch unser Buchen-Umarmungsversprechen für Sandras Mama zelebrieren und dokumentieren. Schon die parkähnliche Landschaft hat unsere Herzen höher schlagen lassen


Die Externsteine sind echt beeindruckend – riesige Felsen, die wie aus einer anderen Welt ragen. Wir haben spontan eine Führung gebucht und eine Menge über die Geschichte erfahren: Irminsul, Sachsen, Mittelalter – spannend! Über den Kraftort selbst wurde leider wenig gesagt, aber die Energie war spürbar. Ein richtig magischer Ort, Gänsehaut inklusive. :-)

Nach der Führung sind wir die steilen, engen Treppenstufen hoch zu den Aussichtsplattformen geklettert. Die Brücke zwischen den Felsen? Abenteuerlich! Solider Stahl, dicke Bohlen - schmal aber kein bisschen wackelig. Der Ausblick auf den bunten Herbstwald unten – einfach atemberaubend. Die Blätter in Rot, Gelb, Orange – wie gemalt. Wir haben da oben eine Weile gestanden und einfach nur genossen.


Abends fahren wir weiter nach Detmold. Der Wohnmobilstellplatz Werrebogen ist top: zentral, ruhig und fußläufig in die schöne Altstadt. Wir schlendern durch die Gassen, überall Fachwerkhäuser, viele Restaurants – und wir landen in einem gemütlichen Lokal. Perfekter Tagesabschluss!
Samstag wollten wir eigentlich mit dem Rad zum Hermannsdenkmal fahren. Aber oje – Regen den ganzen Tag! Dauerprasseln. Schnell umdisponiert: Bus nehmen. Für 3,20 Euro das ganze Wochenende fahren – super Deal! Wir sind froh, dass wir nicht mit dem Fahrrad unterwegs waren, denn der Weg zum Denkmal geht kilometerweit steil bergauf. Oben angekommen ist das imposante Hermannsdenkmal nicht zu übersehen. Es thront mächtig über dem Teutoburger Wald. Natürlich ziehen wir ein Ticket am Automaten und steigen die Wendeltreppe hoch zur Aussichtsplattform. Die Aussicht ist wegen des Regens und der tiefliegenden Wolken diesmal nicht so gut, aber hey – wir waren gut angezogen, Regenschirm und Jacke hielten dicht. Trotz Nässe ein schöner Tag, mit einem warmem Kaffee und leckerem Eis und Kuchen danach.

Sonntag ging’s dann entspannt wieder nach Hause. Drei Tage voller Magie, Natur, Geschichte und ein bisschen Regenabenteuer. Die Externsteine und das Hermannsdenkmal haben uns total begeistert – und Detmold ist eine echte Perle. Carlo hat uns wieder treu durch den Teutoburger Wald chauffiert. Mal sehen, wohin die nächste Tour geht – vielleicht wieder mit mehr Sonne? ;-)

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