Vom 22. bis zum 24. Mai hieß es für uns: Alltag aus, Inspiration an! Unser Ziel war Köln, genauer gesagt ein Workshop bei Hans Bonneval. Wie so oft auf unseren Reisen wurde aus dem Termin ein
rundum gelungenes Wochenende voller schöner Begegnungen und Naturerlebnisse.
Dass wir am Pfingstwochenende noch so ein Glück mit dem Stellplatz haben würden, war ein echtes Geschenk. Es hieß: "Es ist alles ausgebucht. Kommen Sie einfach vorbei, Dann sehen wir mal!".
Wir hatten Glück und landeten bei Camping Berger in Rodenkirchen, direkt am malerischen
Rheinufer. Es ist der älteste Campingplatz Deutschlands – sauber, gepflegt und einfach wunderschön gelegen.
Nachdem wir unser Quartier bezogen hatten, genossen wir erst einmal das herrlichste Sommerwetter und machten uns sofort auf, um unseren Hunger und Durst zu stillen.
Wir kehrten spontan im nahegelegenen Sala Rim Naam ein. Auf der Hochterrasse bei angenehmen Temperaturen und mit einem tollen Blick ins Grüne schmeckte das thailändische Essen gleich doppelt so gut. Unser Kellner hatte eine angenehm humorvolle Art, die den Abend perfekt abgerundet hat. Danach flanierten wir noch ein wenig am Ufer entlang – so lässt es sich leben!
Der Samstagmorgen gehörte ganz der Erholung. Bevor unser Besuch aus Meinersen eintraf, unternahmen wir einen langen Spaziergang am Rheinufer. Es war herrlich, diese Natur zu genießen und die vielen glücklichen Menschen zu beobachten, die dort ihre Freizeit verbrachten.
Hier an der sogenannten „Kölschen Riviera“ mit ihren kleinen Sandbuchten kommt fast schon Mittelmeer-Feeling auf.
Gegen 12:30 Uhr kamen dann Giselher und Nadine wie verabredet zu uns auf den Campingplatz. Weil wir nur 2 Stühle dabei hatten, machten wir spontan ein Picknick mit Kaffee und Kuchen vor unserem „Carlo“.
Beim Plaudern haben wir fast die Zeit vergessen und machten uns zügig auf den Weg zu unserem gemeinsamen Seminar. Nach einer etwa 20-minütigen Fahrt kamen wir zum Glück pünktlich an der Kapelle der Stille an.
Das Seminar von Hans Bonneval trug den Titel „Wie kann die Menschheit den Christus wiederfinden?“. Die Grundlage bildete ein Weihnachtsvortrag von Rudolf Steiner aus dem Jahr 1918. Es war eine wirklich interessante und lehrreiche Erfahrung, die uns dazu anregte, den Christus-Aspekt wieder bewusster „ins Seelenauge hineinzunehmen“.
Nach dem Vortrag kehrten wir zum Rheinufer zurück. Auch am Abend war die Promenade noch immer gut besucht. Es herrschte eine wunderbare, ausgelassene Stimmung, die uns richtig ansteckte
















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